Die menschliche Lebensweise hat sich drastisch verändert.

Wir leben deutlich bequemer und komfortabler, was selten gut für unseren Körper ist:

  • Wir sitzen beispielsweise zu lange und sorgen zu wenig für körperlichen Ausgleich.
  • Zum schwachen Muskelapparat kommen falsche Belastungen hinzu:
  • einerseits durch gesundheitsschädliche Tätigkeiten im Alltag und
  • andererseits durch eventuelle sportliche Aktivitäten, die wir nicht richtig ausführen.

Achten wir dann nicht ausreichend auf die Matratzen, die uns einen erholsamen Nachschlaf gewährleisten sollen, verstärken sich Probleme und Kreuzschmerzen noch. Die Folge können wiederkehrende Rückenschmerzen nach dem Schlafen sein. Nicht umsonst gelten Rückenbeschwerden heute als Volkskrankheit.

Hier kannst du ganz gezielt gegensteuern:

Finde zunächst heraus, welche Matratzenart für deine Bedürfnisse geeignet ist – eine professionelle Matratzenberatung kann dir dazu viele Fragen beantworten. Welche Matratze bei Rückenschmerzen sinnvoll ist, hängt nämlich von vielen Faktoren ab.

Die richtige Matratzenart gegen Rückenschmerzen bestimmen

Ob in deinem Fall ein kompletter Matratzenwechsel notwendig wird oder eine der praktischen Matratzenauflagen wie ein Topper ausreicht – du wirst den Unterschied schnell spüren.

Für jedes Problem gibt es aber eine Lösung.

Eine Lösung für alle Rückenschmerzen? Das ist kaum möglich!

Du kennst möglicherweise die einschlägigen Werbungen, die mit beeindruckenden Superlativen bestimmte Matratzen anpreisen. Hier wird suggeriert, dass dieses Produkt die einzige Antwort auf ein sehr komplexes Problem sei.

Doch wie sieht die Realität aus?

Menschen sind nicht nur unterschiedlich in Größe und Gewicht gebaut. Muskelstruktur und -masse, Beschaffenheit des Stützapparates oder Intensität der Beanspruchung – es gibt vielfältige Kriterien, die darüber entscheiden, welche Matratzenart du bei Rückenschmerzen überhaupt in Betracht ziehen solltest.

Und ein weiterer Aspekt darf natürlich nicht vergessen werden: Jeder Mensch hat seine Eigenheiten in puncto Schlaf.

Meine Empfehlung: Eine individuelle Matratze von Hongi

Deine individuelle Matratze von Hongi

Eine Frage der Schlafgewohnheiten

Im Rahmen einer Matratzenberatung wird auch thematisiert, welcher Schlaftyp du bist.

Bei der Identifizierung helfen einige Fragen, wie zum Beispiel:

  • Schläfst du hauptsächlich auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch?
  • Teilst du das Bett mit deinem Partner/deiner Partnerin?
  • Wie sind dessen/deren Schlafeigenheiten?

Insbesondere bei Einzelmatratzen im Doppelbett wirkt sich nämlich das Schlafverhalten deines Partners oder deiner Partnerin auf die Qualität deines Schlafes aus:

Schläft er oder sie unruhig und wälzt sich hin und her, bleibst du davon nicht verschont – die Erholung und Entlastung der Wirbelsäule bleiben aus, Rückenschmerzen sind die Folge.

Doch auch diese Herausforderung lässt sich in den Griff bekommen.

Zunächst also deine Schlafgewohnheiten:

Du bist Seitenschläfer

Welche Matratze als Seitenschläfer bei Schmerzen im Rücken

Die optimale Bettmatratze sollte nicht zu hart sein, also leicht nachgeben. Auf diese Weise können Schultern und Becken in die Matratze einsinken, dass du bequem liegst und deine Wirbelsäule im Liegen eine gerade Linie bildet. Prüfe deine Matratze am besten mit einer der weicheren Matratzenauflagen. Verbessern sich deine Rückenleiden, kannst du in Ruhe eine weichere Schlafunterlagen ins Auge fassen.

Du bist Rückenschläfer

Rückenschläfer bei Rückenschmerzen

Schläfst du auf dem Rücken, brauchen deine Lendenwirbelsäule und dein Nacken Unterstützung sonst können Rückenprobleme vorprogrammiert sein. Die Körperregionen dürfen nicht zu tief einsacken damit du morgens ohne Rückenschmerzen aufwachen kannst.

Du bist Bauchschläfer

Bauchschläfer bei Rückenschmerzen

Liegst du bevorzugt auf dem Bauch, sollte deine Matratze deinen Körper ausreichend stützen – auch hier gibt es spezielle Produkte, die das Risiko von Rückenschmerzen reduzieren.

Wie du siehst, spielen schon deine Schlafgewohnheiten eine wichtige Rolle bei Beantwortung der Frage, welche Matratze bei Rückenschmerzen zu empfehlen ist. Doch vor einem Matratzenwechsel möchten wir thematisieren, welche Faktoren die Ergonomie einer Matratze überhaupt beeinflussen.

Meine Empfehlung: Eine individuelle Matratze von Hongi

Deine individuelle Matratze von Hongi

Liegezonen, Härtegrade und Elastizität – was ist wichtig in puncto Matratzen?

Matratzen sind heute deutlich mehr als die stoffbezogenen Strohballen, auf denen unsere Vorfahren noch genächtigt haben. Unterschiedlichste Materialien, in der Regel handelt es sich um Kunststoffe, aber auch ein raffiniertes Innenleben, machen hier die Unterschiede aus. Vor allem aber lassen sich die daraus resultierenden Eigenschaften auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden.

Folgenden Aspekten solltest du daher Augenmerk widmen:

  • dem passenden Härtegrad
  • einer möglichst hohen Punktelastizität
  • den integrierten Liegezonen

Was ist das: Liegezonen?

Wenn Matratzen verschiedene Liegezonen aufweisen, handelt es sich um eine Kombination verschiedener Härtegrade innerhalb einer Bettmatratze: Im mittleren Bereich wird beispielsweise etwas weicheres Material verwendet, sodass dein Rumpf besser einsinken und die Rückgrat entlastet werden kann, während die restlichen Bereiche härter ausgeführt werden.

richtige Matratzenauswahl bei Rückenschmerzen treffen

Wie viele Liegezonen wirklich sinnvoll sind, liegt im Auge des Betrachters: Je mehr die Matratze aber an eine Schlafposition angepasst wird, desto weniger darfst du dich nachts bewegen. Schläfst du jedoch ruhig und überwiegend in deiner Lieblingsposition, wird dir eine solche Schlafunterlage auch bei Kreuzschmerzen die gewünschte Entlastung bringen.

Was ist das: Punktelastizität?

Damit sind wir beim Thema Punktelastizität: Wirst du bereits von Rückenschmerzen geplagt, sollte deine Matratze unbedingt eine hohe Punktelastizität aufweisen. Das bedeutet, dass sie sich gut an deine Körperpartien anpassen kann.

Becken und Schulter sinken ein, Nacken und Rücken werden gestützt. Je höher die Punktelastizität ist, desto weniger wirkt sich der Druck in einem bestimmen Bereich auf die danebenliegenden aus.

Was ist das: Härtegrad?

Der optimale Härtegrad wiederum hängt auch von deinem Körpergewicht ab – aber eben nicht nur. Grundsätzlich gilt zwar, dass bei höherem Körpergewicht auch der Härtegrad höher sein sollte. Das subjektive Wohlbefinden, Schlafverhalten und natürlich die Art eventueller Rückenprobleme sollten aber unbedingt mitberücksichtigt werden.

Ohnehin ist es schwierig zu vergleichen, denn die Matratzenhersteller müssen in puncto Härtegrad keiner klaren Norm folgen.

Fakt ist jedoch: Die optimale Matratze darf weder zu hart noch zu weich sein:

  • Eine Matratze sollte nicht zu hart gewählt werden, sonst steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du dich nachts zu viel bewegst.
  • Fällt sie hingegen zu weich aus, verbiegt sich die Wirbelsäule und die wichtige Entspannung der Wirbel bleibt aus. Gerade darin besteht häufig die Ursache für Rückenschmerzen.
  • Für Paare empfehlen sich zwei einzelne Matratzen. Die lassen sich individuell auswählen. Es ist also unerheblich, ob deine Partnerin oder dein Partner andere Schlafgewohnheiten pflegen.

Noch ein Tipp:

Stört die Ritze, kannst du mit einem Ritzenfüller eine ebene Oberfläche erreichen – und ihr seid euch wieder näher.

Weitere wichtige Tipps zur Auswahl der passenden Matratze

Bist du wegen deiner Rückenschmerzen auf der Suche nach einer neuen Matratze, wirst du mit einigen weiteren Begriffen konfrontiert. Hier die wichtigsten Erklärungen:

Das Raumgewicht – unabhängig vom Härtegrad

Die Begriffe werden gerne verwechselt, haben jedoch nichts miteinander zu tun: Das Raumgewicht wird vor allem bei Matratzen aus Kaltschaum ausgewiesen. Es beziffert das Gewicht pro Kubikmeter Material in Kilogramm. Daraus kannst du zum Beispiel ableiten, wie viel Zeit die neue Matratze benötigt, bis sie ihre ursprüngliche Form nach dem Aufstehen wieder erreicht hat.

Rückenschmerzen - Welche Matratze ist geeignet

Um auf einer Kaltschaummatratze ruhige und entspannte Nächte zu verbringen, sollte diese ein möglichst hohes Raumgewicht aufweisen. Dadurch entstehen nämlich keine lästigen Kuhlen und Dellen, in die du häufig wieder zurückrutschst.

Matratzen aus Kaltschaum – eine Frage des Preises

Interessierst du dich für Matratzen aus Kaltschaum und hast bereits Rückenschmerzen, empfiehlt sich ein hochwertiges Produkt: Hier kommt es nämlich auf eine hohe Rücksprungelastizität an, sodass sich unterschiedliche Schlaftypen darauf wohlfühlen. Neben dem Preis sollte die Leistung eine Hauptrolle bei deiner Entscheidung spielen.

Viscoelastische Matratzen – mit Wärme ausgesprochen anpassbar

Dieser Werkstoff hat es in sich: Er reagiert auf deine Körperwärme und schmiegt sich während der Nacht an deine Kurven an. Vor allem in den Regionen, in denen eine relativ hoher Druck auf die Matratze ausgeübt wird, steigt die Temperatur. Die Elastizität erhöht sich und dein Körper modelliert deine Matratze zur perfekten Schlafunterlage.

Matratzen mit Federkern – als Klassiker nach wie vor aktuell

Es gibt verschiedene Arten der Federkernmatratzen, von denen sich eine bei Rückenschmerzen besonders hervortut: die Taschenfederkernmatratze. Hier sind die im Inneren der Matratzen befindlichen Federkerne in einzelnen Taschen vernäht. Sie können also nicht verrutschen, was die Punktelastizität im Vergleich zu anderen Varianten deutlich verbessert. Bauch- und Rückenschläfer werden sich auf diesen Matratzen mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr wohlfühlen.

Meine Empfehlung: Eine individuell konfigurierte Matratze von Hongi

Deine individuelle Matratze von Hongi

Nicht vergessen: Den passenden Lattenrost zur Matratze

Wahrscheinlich stellst du dir bei diesem Thema die Quer Anreihung von Holzlatten in deinem Bett vor – was in vielen Fällen ja auch stimmt.

Doch es gibt auch Alternativen, die besser zu einigen Matratzenarten passen. Dieses Zusammenspiel ist ausgesprochen wichtig.

Beispielsweise weist der Tellerfederrost auf den Latten einige Kunststoffteller auf. Diese sind beweglich und federn Schlafbewegungen hervorragend ab. Wegen dieser begrenzten Bewegungsübertragung könnte ein solcher Tellerfederrost zum Beispiel auch sinnvoll sein, weichen deine Schlafgewohnheiten von denen deiner Partnerin oder deines Partners ab.

Eine weitere interessante Alternative und probates Mittel gegen Rückenschmerzen stellen flexible Roste dar: Diese lassen sich nämlich ganz individuell nach deinen Bedürfnissen konfigurieren. Benötigst du in einer Körperregion etwas mehr Unterstützung, stellst du die Latten entsprechend stabil ein, soll eine Körperregion etwas einsacken, nutzt du die biegsame Variante.

Verwendest du den traditionellen Rollrost und hast Rückenschmerzen beim liegen, kann hier durchaus ein wichtiger Faktor liegen. Entstanden ist diese Variante als preiswerte Alternativen, die von Studenten oder in WGs zum Einsatz kamen. Es werden einfach mehrere Latten an einem Gurt aufgereiht – fertig.

Für jeden Umzug ist das perfekt, allerdings nimmt ein Rollrost keinerlei Rücksicht auf die Befindlichkeiten deines Körpers: Im Gegenteil, er geht davon aus, dass alle Körperregionen gleich schwer sind. Das können auch Matratzen kaum ausgleichen.

Die beiden Komponenten sollten also unbedingt zu deinen Bedürfnissen passen und vor allem aufeinander abgestimmt werden, um dir Erholung zu verschaffen.

Fakt ist:

Die Investition in einen hochwertigen Lattenrost rechnet sich in jedem Fall. Hast du bereits Rückenprobleme, dann umso mehr. Während du eine Matratze alle fünf bis zehn Jahre wechseln solltest, hat ein Rost eine deutlich längere Lebensdauer.

 

* Quelle Bilder Werbebanner: HONGi die Faultiermatratze